Hundeschule Ludwig
Assistenz- & Therapiehunde
Assistenzhunde
Therapiehunde
Supporthunde
Häufig gestellte Fragen
Du interessierst dich für die Ausbildung eines Assistenz-, Therapie- oder Supporthundes? Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen rund um unsere Arbeit, die Abläufe in der Hundeschule Ludwig und wichtige Voraussetzungen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Assistenzhund, einem Therapiehund und einem Supporthund?
Assistenzhunde unterstützen Menschen mit körperlichen oder psychischen Einschränkungen im Alltag. Sie übernehmen konkrete Aufgaben – zum Beispiel Medikamente bringen, bei Gleichgewichtsproblemen stabilisieren oder vor Anfällen warnen. Assistenzhunde haben nach erfolgreicher Prüfung besondere Rechte und dürfen z. B. mit in Supermärkte oder öffentliche Einrichtungen – kurz: überall dort hin wo Menschen die Schuhe nicht wechseln müssen. Wichtiger Unterschied zu Therapiehunden: Assistenzhunde sind immer nur für eine bestimmte Person zuständig.
Therapiehunde arbeiten gemeinsam mit Fachpersonal (z. B. Therapeut:innen oder Pädagog:innen) in der tiergestützten Therapie. Sie fördern das Wohlbefinden von Klient:innen, unterstützen bei Sprach-, Verhaltens- oder Entwicklungsstörungen und wirken positiv auf das emotionale Erleben.
Supporthunde – auch bekannt als Familienhund Plus oder Soldatenhunde – übernehmen ähnliche Aufgaben wie Assistenzhunde, sind aber nicht offiziell geprüft und anerkannt. Sie dürfen ihre Halter:innen begleiten, jedoch ohne die Sonderrechte eines Assistenzhundes. Vorteil: sie unterstützen Menschen im Alltag ohne den Aufwand und die Kosten einer vollständigen Assistenzhundeausbildung.
Wie läuft die Ausbildung in der Hundeschule Ludwig ab?
Unsere Ausbildung basiert auf einem partnerschaftlichen Ansatz: Wir arbeiten nicht nur mit deinem Hund, sondern vermitteln dir, wie du ihn selbstständig und sicher ausbilden kannst – mit professioneller Anleitung und individueller Begleitung. Dadurch entsteht eine besonders enge Bindung zwischen Mensch und Hund, die eine langfristig erfolgreiche Zusammenarbeit im Alltag ermöglicht. Die Ausbildung setzt sich aus praxisnahen Einheiten, theoretischem Wissen, individueller Betreuung und – falls erforderlich – Alltagstraining an konkreten Einsatzorten zusammen.
Dabei richten wir uns ganz nach deinen Bedürfnissen: Teile der Ausbildung können in Pflegefamilien durchgeführt werden, wir können den Hund vollständig ausbilden, oder wir begleiten dich ausschließlich beratend.
Ob vollständige Betreuung oder unterstützende Begleitung – alle Formen sind möglich und werden auf dich und deinen Hund abgestimmt.
Wie lange dauert die Ausbildung eines Assistenz- oder Therapiehundes?
Die Dauer der Ausbildung hängt stark von den individuellen Voraussetzungen ab – sowohl beim Menschen als auch beim Hund. Deshalb lassen sich keine pauschalen Zeitangaben machen, denn manche Ausbildungen dauern ein ganzes Hundeleben. Entscheidende Faktoren sind unter anderem Trainingshäufigkeit, Einsatzgebiet und vorhandene Vorerfahrung. Der eigentliche Ausbildungsstart ist ab einem Alter von 15 Monaten möglich, wobei wir auf Wunsch auch die Vorausbildung übernehmen können.
Kann mein eigener Hund ausgebildet werden?
Ja, grundsätzlich ist das möglich – und oft sogar wünschenswert, da bereits eine Bindung besteht. Wichtig ist jedoch, dass dein Hund bestimmte gesundheitliche und charakterliche Voraussetzungen erfüllt. Vor Beginn prüfen wir sorgfältig, ob dein Hund für den gewünschten Einsatzbereich geeignet ist.
Wie viel kostet die Ausbildung und gibt es Fördermöglichkeiten?
Wie funktioniert die "Selbstausbildung" mit Unterstützung der Hundeschule?
Ergänzend testen wir derzeit innovative Ansätze, bei denen große Teile der Ausbildung per Bodycam und Videocalls stattfinden, in enger Zusammenarbeit mit Hundeschulen vor Ort. Besonders im Bereich Assistenzhunde für Autismus und Angststörungen konnten wir damit bereits europaweit erfolgreiche Ergebnisse erzielen.
Bildet ihr Blindenführhunde aus?
Hall of Fame
Ich bin sehr froh, dass wir Oli als Assistenzhundetrainer an unserer Seite hatten.
Mit seiner einfühlsamen und sympathischen Art ist er immer individuell auf meine und auch auf die Bedürfnisse von Milo eingegangen. So wurden wir dank Oli schnell ein eingespieltes Mensch-Hund-Team und Milo wurde für mich zum idealen Assistenzhund ausgebildet.
Oli hatte immer viel Zeit und Geduld für uns im Training und achtete in jeder Situation auf uns. Auch heute nach erfolgreicher Prüfung zum Assistenzhund ist er noch immer ein super Ansprechpartner wenn einmal neue Assistenzaufgaben aufgebaut werden sollen.

Milo
Dank Oli haben wir unser Ziel erreicht und sind ein zertifiziertes Mensch-Assistenzhund-Gemeinschaft im Sinne des § 12 e Abs. 3 BGG.

Bruno
(P.S.: Oli mag jetzt sogar klassische Musik, hihi)

Hugo
Neben dem ganzen Training darf natürlich der Spaß und die Freizeit nicht zu kurz kommen. Von Mantrailing, Crosstrailen, der feinste Nasenkurs bis hin zu einem kontrollierten Freilauf, bei dem ich mit meinen Artgenossen spielen, toben, schnüffeln und lernen kann richtig zu kommunizieren, ist für jeden das passende dabei.
Mein Frauchen und ich können die Hundeschule Ludwig auf jeden Fall weiterempfehlen.

Charly
In der Hundeschule wird Inklusion gelebt. Gerade im Gruppentraining, was eine große Herausforderung für mich ist, fühle ich mich immer sicher und gut aufgehoben. Es wird auf einen geachtet und man wird angenommen so wie man ist. Kann ich eine Übung nicht mit machen so wird das komplett akzeptiert oder es heißt gleich „Laura, die Übung lässt du weg“. Das ist absolute Wertschätzung.
Ganz besonders wichtig finde ich, dass Oli wirklich jeden Assistenzhund individuell auf den Besitzer ausbildet und auf die Bedürfnisse von Besitzer und Hund achtet. Andere Assistenzhunde in der Hundeschule schließen die Türen, indem sie mit dem Po die Tür zudrücken. Wilma hat sich dabei aber total unwohl gefühlt. Also haben wir das bei Wilma geändert und sie schließt jetzt die Tür, indem sie mit der Nase dagegen drückt. Genauso muss mein Hund nicht so blocken, wie es die anderen Assistenzhunde tun. So hat Wilma beim blocken noch einen Gewissen Abstand zu mir, anstatt ganz an meinen Beinen zu stehen. Eben so wie ich es für mich persönlich am besten finde. Und genau darauf kommt es bei der Assistenzhundeausbildung drauf an: Jeder Hund wird ganz individuell für den Assistenznehmer ausgebildet. Und das haben wir, dank Oli, perfekt hinbekommen!!

Wilma